Sich wichtig nehmen ist nur ein Teil: Puzzle mit den Teilen „Ich“, „Du“ und „Wir“, die ineinandergreifen und Gleichwertigkeit symbolisieren.

Sich wichtig nehmen und sich nicht zu wichtig nehmen?

Du bist wichtig – genau wie alle anderen. Doch nicht jeder deiner Gedanke ist wichtig...

Sich wichtig nehmen und sich nicht zu wichtig nehmen?

Du bist wichtig – genau wie alle anderen. Doch nicht jeder deiner Gedanke ist wichtig...

Sich wichtig nehmen?
Oder sich nicht zu wichtig nehmen?

Eine paradoxe Frage, die mir immer wieder begegnet.

Einerseits: Mentale Gesundheit funktioniert nur mit Selbstfürsorge. Ich muss meine Bedürfnisse wahrnehmen und ihnen Bedeutung geben. Mich also wichtig nehmen. Wenn ich das nicht tue, wer sollte es sonst tun?

Andererseits: Aus Therapie und Coaching wissen wir, dass Distanz zum Problem die Perspektive verändert. Humor hilft dabei beispielsweise enorm. Wer über sich selbst lachen kann und sich nicht zu wichtig nimmt, löst seine Probleme leichter.

Also was nun?
Wie so oft: Die Dosis macht das Gift.

Ohne Selbstfürsorge bin ich weder für mich noch für andere leistungsfähig. Wenn sich aber alles immer nur um mich dreht, ich mich ständig über andere stelle, dann bleibt kein Raum für Beziehungen. Und das ist für uns Menschen als sehr soziale Wesen auf Dauer ungesund.

Meine Lösung:
Ich bin als Mensch wichtig.
Genauso wichtig wie alle anderen Menschen auch.

Was ich aber sage, mache, denke oder glaube, ist weder immer wichtig noch richtig. Mein Gehirn erzeugt ständig Gedanken – das ist sein Job. Aber ich sollte wirklich nicht alles glauben, was es den ganzen Tag so erzeugt 😉

Sich wichtig nehmen ist nur ein Teil: Puzzle mit den Teilen „Ich“, „Du“ und „Wir“, die ineinandergreifen und Gleichwertigkeit symbolisieren.
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