Akzeptanz – Ihre persönliche Energiewende

Warum Akzeptanz keine Resignation ist, sondern neue Energie schafft und Klarheit sowie Veränderung ermöglicht ...

Akzeptanz – Ihre persönliche Energiewende

Warum Akzeptanz keine Resignation ist, sondern neue Energie schafft und Klarheit sowie Veränderung ermöglicht ...

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig über etwas geärgert? Über etwas, das sich beim genaueren Hinsehen überhaupt nicht ändern ließ?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich würde lügen wenn ich behauptete, solche Situationen kämen in meinem Alltag nicht vor. Momente, in denen ich mich über Dinge aufrege, obwohl ich sie faktisch nicht ändern kann.

Und genau damit sind wir mittendrin im Thema: Akzeptanz

Ressource statt Resignation

Akzeptanz ist eine echte Kompetenz – und zwar überall dort, wo Veränderung (momentan) nicht möglich oder nicht gewollt ist. Oft wird Akzeptanz mit Resignation oder Gleichgültigkeit verwechselt. Dabei gibt es da einen entscheidenden Unterschied:

  • Gleichgültigkeit ist passiv. Sie bedeutet innere Unbeteiligtheit, oft sogar Desinteresse.
    Akzeptanz hingegen ist aktiv. Sie bedeutet, die Realität anzunehmen. Nicht, um sich ihr auszuliefern, sondern um von dort aus handlungsfähig zu bleiben.
  • Akzeptanz schafft Klarheit.
    Sie spart Energie und sie gibt Raum für neue Perspektiven. In einer Welt, in der wir ständig mit Veränderungen, Herausforderungen und Unsicherheiten konfrontiert sind, kann Akzeptanz eine Art „innere Energiewende“ sein. Der Ausstieg aus dem Hamsterrad des ewigen Kämpfens, Kontrollierens und Grübelns. Aber was heißt das ganz konkret?
  • Wenn Sie etwas nicht verändern können, ist es klug, aufzuhören, es verändern zu wollen.
  • Wenn Sie etwas nicht kontrollieren können – so sehr Sie sich das auch wünschten – ist es hilfreich, es auch nicht zu versuchen.
  • Sie können nicht in die Zukunft schauen: Manchmal ist „nichts tun“ die bessere Lösung.

Akzeptanz heißt nicht Aufgeben

Wenn alle Verbesserungsmöglichkeiten in einer bestimmten Situation ausgeschöpft sind, geht es ums Loslassen.

Oft leichter gesagt als getan. Aber wenn Alternativen nicht realistisch oder hilfreich sind, bleibt nur Akzeptanz als Option.

Die Situation so anzunehmen, wie sie ist und darauf zu vertrauen, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt alles Sinnvolle bereits versucht wurde.

Die Energie, die Sie nicht länger ins Grübeln oder Hadern investieren, steht Ihnen dann an anderer Stelle wieder zur Verfügung – kreativer, klarer, kraftvoller.

Das Wichtigste zum Schluss: Akzeptanz bei mir selbst!

Klar, von Selbstakzeptanz haben Sie auch schon gehört. Sich genau so anzunehmen und wertzuschätzen wie man ist. Stimmt ja auch. Nur habe ich in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass beim Thema Selbstakzeptanz das Akzeptieren müssen meiner „Unzulänglichkeiten“ immer mehr Gewicht zu haben scheint, als das Akzeptieren dürfen meiner tollen Eigenschaften und Fähigkeiten?!?

Und das ist weder fair sich selbst gegenüber, noch hilfreich. Sich selbst so zu akzeptieren wie Sie sind ist also mehr. Es bedeutet:

  • Ihre Stärken und Kompetenzen komplett anzunehmen und
  • sich selbst auch mal in Ruhe zu lassen mit irgendwelchen Optimierungsideen !

Akzeptanz ist nicht das Ende,
es ist der Anfang von Veränderung!

Ihr Thomas Ritthaler

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