selbst!bestimmt #7 – Akzeptanz

Akzeptanz bedeutet nicht Gleichgültigkeit

Hier gleich mal etwas Wichtiges vorweg: Akzeptanz bedeutet für mich nicht, alles und jedes immer hinnehmen zu müssen! Genau genommen fast das Gegenteil: die Basis für jeder Veränderung.

Erst wenn ich aufhöre mich innerlich gegen Gegebenes zu wehren und die Dinge so akzeptiere wie sie momentan eben gerade sind, kann ich den Fokus und all meine Kraft darauf richten etwas zu verändern.

persönliche Energiewende

Anzuerkennen, dass es Menschen, Dinge und Situationen gibt, die ich gerade nicht verändern kann, spart mir sehr viel kostbare Kraft und Zeit. Und beides sind wichtige aber begrenzte Ressourcen, die ich brauche um dort zu verändern wo Veränderung auch wirklich möglich ist und ich es auch wirklich möchte.
Akzeptanz

Aber um was geht es mir eigentlich genau, wenn ich von Akzeptanz spreche? Für mich gibt es drei wichtige Bereiche:

(1) Die Akzeptanz von sich selbst: Sich so anzunehmen, wie man ist. Mehr noch: Sich so wertzuschätzen, wie man ist. Sich eben zu mögen und nicht bei jeder Gelegenheit abzuwerten. Man könnte auch Selbstwert dazu sagen.

Akzeptanz Hilft, Sich über Regen zu freuen

(2) Die Akzeptanz von Unveränderlichem: Situationen annehmen, die ich nicht ändern kann und  vielleicht zunächst lieber erstmal beobachten als gleich zu (be)werten… Fremden Menschen offen zu begegnen, sie sehen so wie sie sind.

(3) Und last but not least die Akzeptanz von eigenen Gedanken. Das Gehirn denkt immer, allerdings definitiv nicht immer hilfreich. Und wenn mir klar ist, dass ich eben nicht meine Gedanken bin, gelingt mir das glaub auch etwas leichter…

Ihr Thomas Ritthaler