FAQS

Ansätze & Methoden

Coaching

Ein (systemisches) Coaching unterscheidet sich von einer systemischen Beratung dahingehend, dass der Arbeitsprozess von mir als Coach stärker gelenkt und beeinflusst wird. Nach eingehender Auftragsklärung – meist handelt es sich um ein klar umrissenes Problem z.B. aus dem Arbeits- oder Privatleben – bekommen Sie von mir konkrete Hinweise und Ideen, die Sie im Alltag umsetzen und überprüfen können. So nehme ich Sie „an der Hand“ und coache Sie durch Ihre herausfordernde Situation. Ziel dabei ist, wie auch bei der systemischen Beratung, eine Erweiterung der Handlungsoptionen und Perspektiven des Coachees. Der Weg dahin wird jedoch von mir stärker vorgegeben. Als Leistungsträger werden Sie häufig mit Situationen konfrontiert, die unter großem Zeitdruck Entscheidungen oder Lösungen notwendig machen. Solche Herausforderungen verlangen Ihre Bereitschaft zur Entwicklung und Veränderung. Persönliche Wachstumsprozesse gelingen besser, wenn Sie über stabiles Selbstbewusstsein verfügen und Ihren Fähigkeiten hundertprozentig vertrauen. Deshalb sind die 4 Ansatzpunkte Bewusstheit, Entscheidung, Wirksamkeit und Akzeptanz meines Beratungsansatzes selbst!bestimmt auch bei meinen Coachings (One-on-One Coaching) ein bewährter Orientierungsrahmen.

Systemische Beratung

In meinen Systemischen Beratungen versuche ich immer die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen des ratsuchenden Menschen und seines sozialen Kontextes zu stärken. Die systemische Beratung ist somit eine ressourcen- und lösungsorientierte Prozessberatung für Themen aus den Bereichen Beruf, Ausbildung, Familie oder Sport. „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ Dieses Zitat des französische Schriftstellers und Malers Francis-Marie Martinez Picabia ist wie dafür gemacht, um das Ziel einer systemischen Beratung prägnant zusammenzufassen. Manchmal reichen dabei schon wenige intensive Sitzungen, Dinge in Bewegung zu bringen und ein automatisiertes „System“ aus der Erstarrung zu „lösen“. Notwendig hierfür sind Suchprozesse, die über bekannte Lösungsversuche hinausgehen müssen, um neue Optionen und Lösungsansätze zu finden. Die systemische Beratung basiert auf der „Systemischen Therapie“, einem eigenständigen wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Verfahren (siehe hier). Ziel der Beratung ist es, dem Klienten einen Blick von außen und neue Herangehensweisen an Probleme und Konflikte zu ermöglichen.

Achtsamkeitstraining

Für Beratungen und Coachings in den Bereichen Selbstwert, Selbstbewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung, Stressmanagement, Burnout-Prävention oder Work-Life-Balance haben das Training der Achtsamkeit in den letzten Jahren auch in der westlichen Welt stark an Bedeutung gewonnen. Es befähigt Menschen eigene Automatismen und Muster zu erkennen, auf die in Folge aktiv und eigenverantwortlich Einfluss genommen werden kann. Ziel dabei ist es, die Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Moment zu lenken. Das ermöglicht es eine offene, annehmende und nicht wertende Grundhaltung für das Geschehen im Hier und Jetzt zu entwickeln. Die Ausbildung, Einübung und Stabilisierung vor allem auch körperbezogener Achtsamkeit führt zu einer besseren Bewältigung belastender Situationen sowie körperlicher Probleme. (Weitere Informationen)

Systemische Therapie

Systemische Therapie ist ein eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren mit einer Vielzahl von Methoden und Anwendungsbereichen. Die Systemische Therapie wurde am 14.12.2008 durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie der Bundesregierung nach §11PsychThG als Therapieverfahren anerkannt (zum Gutachten). Ursprünglich aus der Familientherapie entwickelt, wird sie heute in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien und Gruppen angewandt. Sie betrachtet den einzelnen Menschen im Beziehungsgefüge seines Umfeldes. Die therapeutischen Interventionen zielen darauf, Beziehungsmuster deutlich werden zu lassen, Ressourcen zu aktivieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Therapien können die Sitzungen in unregelmäßigen und oft größeren Abständen stattfinden. Dies richtet sich am Bedarf der Klienten aus.

Verhaltenstherapeutische Verfahren

Verhaltenstherapeutische Verfahren basieren ursprünglich auf der Lerntheorie. Die Grundidee ist, dass jedes Verhalten erlernt wurde und somit auch wieder verlernt bzw. angemessenere Denk- und Verhaltensweisen erlernt werden können.

Die Verhaltenstherapie ist ein Richtlinienverfahren, das nicht der kritischen Prüfung durch eine Landesbehörde oder der gutachterlichen Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirates Psychotherapie nach § 11 PsychThG (WBP) unterliegt. Die Wissenschaftlichkeit der Methode wurde trotzdem vom WBP nach den gleichen Kriterien evaluiert (zum Gutachten).

Stellvertretend für mehr als 50 verhaltenstherapeutische Einzelverfahren, sind hier drei Interventionsbereiche genannt:
– Konfrontationsverfahren
– Operante Verfahren
– Kognitive Ansätze

Hypnotherapeutische Ansätze

Hypnotherapie wurde am 27.3.2006 durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie der Bundesregierung nach §11PsychThG wissenschaftlich anerkannt (zum Gutachten). Im Unterschied zum Wachzustand erlebt ein Mensch in einer hypnotischen Trance traumartig, also mehr in Bildern. Die Aufmerksamkeit ist nach innen gerichtet. Dadurch ist man empfänglicher für eine bildhafte, symbolische Sprache bei der Suggestion, für Vergleiche, Märchen und Analogien.

Entgegen landläufiger Meinung ist man in Hypnose keineswegs willenlos. Niemand handelt in Hypnose gegen seinen freien Willen. Auch kann man in Hypnose nicht stecken bleiben. Als Therapeut kann man durch Suggestionen und Metaphern der inneren Realität des Patienten Impulse geben und Suchprozesse nach Lösungen anstoßen. Die äußere Realität tritt für den Patienten in den Hintergrund. Dieser Zustand lässt sich ein wenig mit Tagträumen, Meditation oder tief versunkenem Lesen vergleichen.

Ängste, Schmerzen und traumatische Erfahrungen können in der Trance durch Dissoziation (Abspaltung) stark abgeschwächt oder sogar völlig abgetrennt werden. Andererseits können fehlende Erfahrungen bei der Bearbeitung von belastenden Erlebnissen assoziiert (verknüpft) werden. Es kann sinnvoll sein, den Klienten in die Zukunft hineinzuversetzen, z.B. umso schwierige bevorstehende Situationen in der Vorstellung zu bewältigen und somit neues Verhalten einzuüben.

Hypnotherapeutisches Arbeiten bedeutet, dass auch außerhalb der Trance hypnotische Sprachmuster und Techniken angewendet werden. Es werden z.B. Aufgaben gegeben, die unerwünschte aber gewohnte Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster durchbrechen (beispielsweise der Griff zur Zigarette). Während einer Hypnotherapie wird man als Klient konsequent auf seine Ressourcen, Kräfte und positiven Fähigkeiten orientiert.

Infos zur Beratung / Coaching

Was verstehe ich darunter?

Beratung (oder Coaching) ist ein Begriff der vielfältig und oft auch missverständlich gebraucht wird. Ich verstehe unter professionellem Coaching eine individuelle, dialogorientierte, interaktive Veränderungsberatung – unabhängig vom Kontext (Wirtschaft, Familie, Sport). Als Coach begleite ich Ihre individuellen Entwicklungs- und Veränderungsprozesse wertschätzend und ressourcenorientiert.

Anlass: Wann und für wen?

Beratungen und Coachings sind immer dann sinnvoll, wenn eigene bedeutsame Themen zusammen mit einem Profi reflektiert werden sollen. Dies erweitert Ihre eigenen Fähigkeiten selbstbestimmt zielorientierte Lösungen zu entwickeln. Grundsätzlich gibt es keine thematischen Einschränkung für den Einsatz von Beratung oder Coaching. Mögliche Schwerpunkte für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse können sein:

– Steigerung des Selbstwertgefühls
– Stabilisierung des Selbstbewusstseins
– Entscheidungsfindung
– Private und berufliche Ziele
– Kommunikationsfähigkeiten
– Standortbestimmung
– Identifizierung von eigenen Potentialen
– eigene Ressourcen und Grenzen
– Stressmanagement
– Burnout-Prävention
– Work-Life-Balance

Veränderung als Chance

Stehen im Beruf oder privaten Bereich Veränderungen an, wird dies oft als Gefahr und Risiko wahrgenommen. Dabei werden die gleichzeitig damit verbundenen Möglichkeiten aus Angst oft übersehen. Im Rahmen einer professionellen Beratung/Coaching werden Veränderungen als Chance begriffen, um vorhandene Handlungsmöglichkeiten wiederzuentdecken und neue Handlungsoptionen zu entwickeln.

Exemplarischer Ablauf

Kontakt: Ausgangspunkt jedes Coachingprozesses ist die persönliche Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail. Hier werden organisatorische Grundinformationen zum Ablauf gegeben und Erwartungen an den Prozess geklärt. Ergibt sich wechselseitige Passung sowie die Bereitschaft und Offenheit für den Prozess, erfolgt die Auftragsklärung:

Auftragsklärung: Zunächst wird versucht ein erstes gemeinsames Verständnis der Problemsituation zu schaffen, um darauf aufbauend die gewünschte Zielvorstellung des Klienten herauszuarbeiten.

Exploration: Mit Hilfe offener Fragen, aktivem Zuhören, Spiegeln von Beobachtungen sowie wertschätzender Ermutigung erfolgt eine umfassende Problem- und Kontextexploration. Erste Lösungsideen und mögliche Veränderungsperspektiven werden gemeinsam erarbeitet.

Intervention: Zentrale Aufgabe dieser Prozessphase ist die Initiierung von Veränderung, um das definierte Ziel zu erreichen und nachhaltig in den Alltag zu integrieren. Dabei unterstützt die Methodenkompetenz des Coaches die Veränderungsbereitschaft des Klienten, seine bereits vorhandenen Wachstumspotentiale kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Abschluss: Abschließend weren gemeinsam der Coachingprozess reflektiert, offene Fragen geklärt und die Möglichkeiten für ein Folgetreffen aufgezeigt.

Vom „Problem“ zur Lösung…

Vertrauen: Entscheidende Voraussetzung für die erfolgreiche  gemeinsame Arbeit ist eine vertrauensvolle Beziehung, in der Sie sich verstanden und wertgeschätzt fühlen. Der Aufbau einer solchen Beziehung ist das notwendige Fundament für den gesamten Beratungs- und Coachingprozess.

Persönliches Anliegen klären: Wichtig zu Beginn des Prozesses ist es, gemeinsam Ihr individuelles Anliegen abzuklären. Denn erst wenn ein Anliegen konkret benannt wird, können auch Ideen für eine Lösung entwickelt werden!

Empathische Wertschätzung: Oft ist es sehr hilfreich zu erfahren, was bereits unternommen wurde, „das Problem“ zu lösen. Probleme sind möglicherweise alte Lösungen, die in der Vergangenheit ihre Daseinsberechtigung gehabt haben, in der Gegenwart aber nicht mehr funktionieren.

Persönliches Ziel: „Wer nicht genau weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“ (Mark Twain). Das mag manchmal hilfreich und gewünscht sein, kann aber auch dazu führen, dass keine zielgerichteten Lösungswege entwickelt werden können. Deshalb ist meist nötig, festzumachen woran Sie erkennen, dass Sie Ihr Problem verbessert oder gelöst haben.

Ressourcen stärken und entwickeln: Ich vertraue auf den Menschen als aktiven, selbstbestimmten Gestalter seines eigenen Lebens. Er kann dabei auf vielfältige Ressourcen zurückgreifen. Bestehende eigene Kompetenzen, wie spezielle Fähigkeiten, Interessen und Werthaltungen sowie Kompetenzen, die sich aus der Interaktion mit seiner Umwelt ergeben (Beziehung, Familie und Freundeskreis, Gruppenzugehörigkeit).

Ziel ist es, das innere Erleben aus der Defizitstarre zu lösen und Ihre Aufmerksamkeit auf vorhandene und neu zu entwickelnde Ressourcen zu lenken. Aus eigener Kraft treffen Sie wieder selbstbestimmte und für Sie passende Entscheidungen. Das stärkt Ihr Vertrauen in die eigenen Kompetenzen und lässt Ihr Selbstbewusstsein wachsen.

Coaching oder Therapie?

Jeder von uns kennt in seinem Leben schwierige, oft unlösbar erscheinende Situationen, die einen an die eigene Grenze bringen. Akute Krisen und Probleme stellen gegenwärtige Lösungen, Strukturen und die bisherige persönliche Entwicklung infrage. Der Blick auf eigene Chancen und Möglichkeiten ist verstellt und die individuelle Handlungsfähigkeit blockiert. Negative Erlebnisse, Stress, Leistungsdruck oder kritische Lebensereignisse können in solche psychischen Sackgassen führen, aus denen man selbst nicht mehr herausfindet.

Coaching oder Therapie?

In solchen Situationen ist es oft sehr schwer zu entscheiden ob Coaching oder eine therapeutische Unterstützung die hilfreichere Alternative ist. Ich verstehe mich in einer solchen Situation als psychotherapeutisch ausgebildeter „Impulsgeber“, der Ihnen das professionelle Angebot macht, Sie mit geeigneten Techniken und Methoden zu einer Entscheidung zu begleiten. Die Entscheidung meine Coachingangebote anzunehmen oder gemeinsam eine passende psychotherapeutische Lösung für Sie zu finden, treffen allein Sie – nur Sie sind der Experte für sich selbst.

selbst!bestimmt: 4 Ansatzpunkte

„Bewusstheit“
  • Verantwortung für mich
  • Selbstkonzept & Selbstwert
  • Auswirkungen meines Verhaltens
  • Wahrnehmung eigener Gedanken & Gefühle
  • Inneres Team & Ego States
  • Aufmerksamkeitslenkung
  • Mein Ego und Ich

Weitere Informationen zu dem Bereich

„Entscheidung“
  • Spielraum schaffen und gestalten
  • Führung meines inneren Teams
  • Entscheiden wer entscheidet
  • Gültigkeit einer Entscheidung
  • Tetralemma & more…

Weitere Informationen zu dem Bereich

„Wirksamkeit“
  • Humor & Freude
  • Motivation & Ziele
  • Selbstwirksamkeitsüberzeugung
  • Zielerreichung trotz Hindernissen
  • Selbstgespräche & Emotionssteuerung
  • Selbstvertrauen

Weitere Informationen zu dem Bereich

„Akzeptanz“
  • Veränderbares & Unveränderbares
  • Kontrolle: Von rosa Elefanten…
  • Beschreiben & Bewerten
  • …über sich selbst lachen
  • Selbstannahme
  • Zufriedenheit

Weitere Informationen zu dem Bereich