Akzeptanz
selbst!bestimmt

Akzeptanz

Beschäftigt man sich mit der Herkunft und Bedeutung des Wortes „Akzeptanz“ (lat. „ac-cipiō“), so stellt man fest, dass es unterschiedliche Bedeutungen haben kann. Diese reichen von „billigen, gutheißen“ über „sich geben lassen, entgegennehmen“ bis hin zu „auf sich nehmen, annehmen“. Letztere Wortbedeutung ist gemeint, wenn hier von Akzeptanz die Rede ist. Für die persönliche Entwicklung sind dabei zwei Perspektiven bedeutsam.

Akzeptanz: Unveränderbares und mich selbst

Karl Valentin (1882 – 1948; bayerischer Komiker und Autor) bringt den ersten Aspekt unnachahmlich so auf den Punkt:

Ich freue mich, dass es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!

Zunächst geht es hier um die Akzeptanz von unveränderbaren Dingen, wie eben dem Wetter oder unseres (sehr) begrenzten Einflusses auf das Verhalten und die Entscheidungen anderer Menschen.

Der zweite Aspekt ist gleichermaßen schwer und wichtig: Es geht dabei um die Selbstannahme – sich selbst so akzeptieren zu können, wie man ist. Klar, soll und darf es eine persönliche Weiterentwicklung geben. Allerdings aus meiner Sicht nur dann, wenn ich es selbst für mich so möchte. Bei all den „Einladungen“ und Aufforderungen zur Selbstoptimierung in der heutigen Zeit ist es keine leichte Aufgabe, sich so anzunehmen wie man ist! Die wichtigsten Aspekte zum Ansatzpunkt „Akzeptanz“ finden Sie hier!